Jim Friedrich. 

Episcopal priest, liturgical creative, filmmaker, writer, musician, teacher and retreat leader.

Jim Friedrich is an Episcopal priest, liturgical creative, filmmaker, writer, musician, teacher and retreat leader. His itinerant ministry is devoted to religious imagination and holy

wonder. He lives on Bainbridge Island, Washington.

In his comments about the Venice Bienale 2019 one finds the following concerning Murielle’s work.

 

"In such a damaged social imaginary as ours, art which is unapologetically beautiful and/or spiritual may suffer critical suspicion, but Murielle Argoud’s ravishing canvases offer a persuasive––and deeply moving––reacquaintance with the transcendent. Using an “alchemical” mixture of oil, sand, lava and gold leaf, Argoud strives to convey both the world’s liquid materiality and the hidden depths within it. On her website she describes her art practice as a search for the beginning of everything, an opening of the heart to receive the mystery of the world. In a poem accompanying her Biennale paintings, she says:

Where words cannot touch, the life of colour can
merge with the heart of the beholder. . .

Creating stillness for the song of the painting
to become audible.

Creating stillness for deeper contemplation ––
no wish to analyse or understand. . ."

 

https://jimfriedrich.com/tag/murielle-argoud/

Rolf Fiechter.

Kunstsammler, Winterthur

"Liebe Murielle,

kannst du dir vorstellen, wie sehr mich deine Bilder stets aufs Neue berühren ?

Diesmal taten dies besonders deine <Wellen der Stille>, deine wunderbar dunkeln und zugleich goldglänzenden vertikalen Triptichons.

 

Wieso stellst du darin die Weltenordnung auf den Kopf ? Ich verliere mich unten in einer hoffnungsfrohen Weite voll Sehnsucht. und spüre dabei unser inniges Suchen nach allem, was uns zu bezaubern und weiterzutragen vermag. Ich steige hinauf und befinde mich dort in einem anderen Raum – unheilvoll und schwer vielleicht, und doch wieder so versöhnlich – um dann in die dritte Stufe zu gelangen, wo Bruchstücke aus Schwarz und Gold den Blick zum Himmel weiten.

Ich erkenne mich wieder und fühle mich geborgen – gerade ob all dieser Ungeduld und der erahnten Grenzen."

 

 

Rolf Fiechter

Kunstsammler, Winterthur

"Sprechen wir jedoch von <Alchimie> im Sinne von Suche, Verwandlung, Übergang, Entwicklung, Erhöhung, vertiefter Wahrnehmung, Forschung, Interesse - dann liegen wir mit dieser Begrifflichkeit bei Murielle Argoud richtig…

Im Erleben dieses Ur-Prozesses des Entstehens, des sich Begegnens, Ringens und Verschmelzens, vereinigt die Künstlerin mit reifer Hand das Medium der erlebten Inspriation mit dem Medium der zur Verfügung stehenden Ausdrucksmitteln zu den vorliegenden Gemälden.

Inspiriert von den Übergängen an Wasser, Luft und Licht und von der Spiegelung an Gegenständen, inspiriert von den sich durchdringenden und durchmischenden Elementen, schöpft die Künstlerin ihre Motive.

Die Inspiration führt zu den Urprinzipien und vollzieht mit ihnen eine Wandlung.

Mit den vorliegenden Audrucksmitteln Sand, Gold, Lava und mit den Pigmenten, welche sie zum Malen verwendet, realisiert die Künstlerin Ihre Motive. Die Materialien sind symbolträchtig und führen ebenfalls zu den Urprinzipien und aus diesen heraus zu neuen Stufen.

Murielle Argoud löst sich vom gegenständlichen und sie versteht es auf meisterliche Art, auch das Gegenständlichen aus den materiellen Mal-Grundlagen herauszulösen: Diese treten in den Hintergrund und stellen sich im Gemälde selbstlos zur Verfügung.

Lava, geschmolzener Stein, verkohlt und gehärtet, dieses Schwarz wird zur Tiefe, zu Ur-Gestein, zum alles beinhaltenden Urbeginn. Das Gold wird zum Lichtträger und zum Lichtschein und weist hin auf die Vollkommenheit und die Erfüllung.

Am Sand widerspiegelt sich alles: Das Sein, das Werden und das Vergehen, die Dauer und die Vergänglichkeit, die Stärke und die Gebrechlichkeit, der Mensch und die Welt, der Mikrokosmos und der Makrokosmos.

In den Zwischenraum sind die Pigmente auf geheimnisvolle Weise einverwoben und schaffen gleich einem Regenbogen Verbindung, Zusammenhalt und Einheit.

Strukturen im Gemälde unterstützen diesen Prozess: Sie tragen auf, gleichen aus, verdichten, dramatisieren, besänftigen, sprechen oder schweigen, laut oder leise, einheitlich oder gegensätzlich, aber nie unbeteiligt!

 

Murielle Argoud ist eine Meisterin der Übergänge, der Wandlung und der Entfaltung und dies in jedem Detail, wie Sie liebe Anwesende beim Betrachten der Gemälde gewahr werden. Farbe und Licht ergiessen sich aus den Gemälden, und die Möglichkeit zu einem vertieften und gleichzeitig erhabenen Schauen eröffnet sich dem Betrachter."

 

Hans Peter Müller-Boada

Kunstpädagoge und Eurythmist, Arlesheim

Hans Peter Müller-Boada.

Kunstpädagoge und Eurythmist, Arlesheim

COMMENTS.

Sylvie Kamran Dallenbach.

Editrice, Lausanne-Paris

"...Rêvons, c'est l'heure.

     Un vaste et tendre

     Apaisement

     Semble descendre

     Du firmament

     Que l'astre irise...

     C'est l'heure exquise. "

 

                                     Verlaine

 

"Après avoir suivi un cursus académique et spirituel, c'est en solitaire que Murielle Argoud voulut tout oublier pour mieux se trouver. Elle poursuivit sa quête face aux éléments: nature sauvage, falaise escarpée surplombant les flots d'une mer gigantesque, lac impavide, poésie singulière du violet sombre indigo de l'iris, la fleur qui l'inspire. Ce face à face, ce corps à corps pourrait-on dire, ce duel énigmatique qui la conduit au plus profond de son art.

 

Alchimie de couleurs, opalescence, brûlure des ocres, mystère de l'indigo, celui qui sait voir...déjà ne me lit plus...

 

Qu'il est doux l'oubli...

 

 

Jusqu'à ce jour, l'artiste a une quarantaine d'expositions individuelles à son actif, Munich, Bâle, Zurich, Paris etc...

 

La maîtrise de son art déjà nous fait entrevoir son avenir.

 

Le lien qu'elle nous tend, fragile comme un souffle dans le chaos du monde, saura-t-on le saisir?"

 

Sylvie Kamran Dallenbach

Éditrice, Lausanne-Paris

"En faut-il des jours et des nuits

 

et de toutes ces solitudes partagées,

 

pour enfin franchir cette porte et s'éblouir...

 

 

Retrouver cette flamme vieille et usée

 

qui ne demande qu'à s'éclairer.

 

Murielle Argoud nous en donne les clés:

 

ces couleurs d'éternité, ces fulgurances soudaines,

 

clartés et ombres se succèdent,

 

un envol de pourpre:

 

chaleur-lumière puis de nouveau,

 

le silence palpitant...

 

Par son travail et cette vision spirituelle qui l'habite,

 

elle nous aide à faire le pas vers l'essentiel

 

dont notre époque nous prive tant."

Sylvie Kamran Dallenbach

Éditrice, Lausanne-Paris

"N'en déplaise aux esprits chagrins, Murielle Argoud n'a de cesse de nous révéler dans cette savante alchimie de couleurs les élans sacrés qui parlent à nos âmes.

L'ombre fatale et les fantômes occultent trop souvent ce duo de choc: L'âme et la lumière."

Sylvie Kamran Dallenbach

Éditrice, Lausanne-Paris

Dr. méd. Björn Riggenbach.

Kunstsammler

"Die Enge des Alltags wird von Murielle Argoud durchbrochen. Überraschend führen ihre Farben in den Lebensstrom hinein: sie beleben immer wieder neu, von Bild zu Bild. Ihr Schaffen bewirkt ein tiefes Durchatmen nach neuen Horizonten  und ermöglicht eine ständige Erfrischung."

 

Dr. Méd. Björn Riggenbach, Neuchâtel 

Kunstsammler